Im Januar verschlug es mich in den Süden Indiens. Neben den typischen Touristenzielen, hatte ich auch die Stadt Bijapur als eine Station meiner Reise auserkoren. Allerdings befindet sie sich so sehr im Nirgendwo, dass nur sehr wenige Ausländer ihren Weg dorthin finden. Was eigentlich schade ist, da es dort zum einen die zweitgrößte Kuppel der Welt (Gol Gumbaz) und zum anderen ein Grabmal (Ibrahim Rauza) zu bewundern gibt, das mit seinen filigranen Minaretten Modell für das Taj Mahal gestanden hat. Mir, als einem der wenigen Touristen, war es vergönnt, die volle Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen und zuweilen auch mit auf mich zu stürmenden Kinderhorden konfrontiert zu sein:

Indien: Rennende Kinder

Doch nicht nur das. Auf der zwölfstündigen Zugreise von Bijapur nach Mumbai wurde ich gebeten einen kleinen Origamiworkshop in unserem Abteil zu geben 🙂 Einer der beiden teilnehmenden Inder (insgesamt waren es drei Teilnehmer: zwei Inder und eine Dänin) hat mir dann auch den ersten Kranich, den er alleine falten konnte geschenkt.

Indien: Mini-Origami-Workshop

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