Origami-Brunnen

Ok, um genau zu sein heißt er „Papyrusbrunnen“ und wurde der Stadt Mannheim im Jahre 1984 von der Zellstofffabrik Waldhof zu deren 100. Geburtstag gestiftet. Ein Produkt des mittlerweile in einem schwedischen Konzernverbund aufgegangenen Unternehmens kennt jeder: Zewa.

Gestaltet wurde der Brunnen vom Neustädter Bildhauer Gernot Rumpf. Die Darstellungen von Schiff und Wasserbombe im Kontext eines Origami-Brunnens haben mir besonders gefallen. Gerade auch insofern, als dass die Bombe in passenderweise selbst Wasser versprüht. Im Folgenden gibt es einige Bilder des Brunnens, dem ich wohl auch in Zukunft noch weitere Aufnahmen abringen muss.

Kranichnetz im Rahmen

Kranichnetz aus 9 Kranichen, nassgefaltetDie Arbeit der letzten Nacht und von heute Morgen gibt es nebenstehend zu bewundern. Zugrunde liegt ein Schnittmuster aus einem japanischen Origamibuch aus dem 18. Jahrhundert.

In einem Quadrat werden zwölf Schnitte so angebracht, dass neun an den Ecken zusammenhängende kleinere Quadrate entstehen. Aus jedem einzelnen dieser Quadrate wird dann mit viel Vorsicht jeweils ein Kranich gefaltet. Das Exemplar im Vorliegenden Bild wurde nassgefaltet.

Das für die Kraniche verwendete Papier ist handgeschöpftes japanisches Washi-Papier. Im Hintergrund findet sich handgeschöpftes und bedrucktes nepalesisches Papier. Der 3D Rahmen wurde mithilfe eines konventionellen Bilderrahmens, Styropor und unbedrucktem weißem Washi-Papier realisiert. In Kürze gibt es Artikel dieser und anderer Art im Shop käuflich zu erwerben.

Weitere Bilder:

 

Kawasakirose mit Blatt

Nepalesisches, handgeschöpftes Papier, bedrucktSchon lange treibt mich die Kawasakirose um, zumal es eine Anleitung im Netz gibt, die bedauerlicherweise einen Fehler enthält.  Aber hier ist sie nun in voller Pracht. Und sogar mit Blatt. Gefaltet nach einer Anleitung, die mir auf dem Jahresreffen von Origami Deutschland e.V. in Berlin zuteil wurde. Das handgeschöpfte Papier kommt aus Nepal. Vielleicht sollte ich dabei noch erwähnen, dass sie nicht nassgefaltet ist. Für die weniger versierten Origamifreunde:

Nassfalten ist eine Technik, bei der man das zu faltenden Papier während des gesamten Faltprozesses feucht hält. Nach dem Falten lässt man das Papier in der Position/Figur, in der es sich gerade befindet trocknen. Dadurch entstehen lebendigere skulpturhaftere Figuren, da das Papier sich nicht wieder auf falten will. Die Technik des Nassfaltens wurde erstmals vom japanischen Origamigroßmeister Akira Yoshizawa angewendet.

Eine nassgefaltete Version kommt in Kürze.