Bei manchen Projekten ist es scheinbar wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten um sie umzusetzen. So also auch bei 27×37. Bei der letztjährigen Kunstwoche in Ramsthal entstand bei mir der Wunsch irgendwann einmal in den Räumlichkeiten des Vereins erLebenskunst arbeiten zu können. Vom 16. bis zum 24. Juli 2016 werde ich nun also genau das mit 27×37 beim Ramsthaler Kunstsymposium tun.

Das Arbeiten am Projekt wird immer mal wieder abgewechselt mit Workshops zum selber falten. Nähere Informationen gibt es auf der Seite des Kunstsymposiums. Ihr seid alle herzlich eingeladen vorbeizukommen!

Hintergrund zum Projekt

Zitat aus der Wikipedia – „In Japan ist der Kranich ein Symbol des Glücks der Langlebigkeit. Nach alter japanischer Legende bekommt derjenige, der 1000 Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Noch heute wird zu besonderen Anlässen, wie Hochzeiten oder Geburtstagen, ein gefalteter Papierkranich überreicht. Seit dem Tode des Atombombenopfers Sadako Sasaki, die mit dem Falten von Origami-Kranichen gegen ihre durch die Strahlung verursachte Leukämie-Erkrankung ankämpfte, sind Origami-Kraniche auch Symbol der Friedensbewegung und des Widerstandes gegen Atomwaffen.

Konzept

Im Rahmen dieser Arbeit fertige ich ein Kranichnetz (siehe Rokoan Projects) aus 999 zusammenhängenden Kranichen an. Der tausendste wird als Silhouette durch die Flugrichtungen der Kraniche im Netz erkennbar sein. Ausgestellt werden soll der Prozess der Anfertigung dieses Netzes im Kontext des oben beschriebenen Hintergrundes. Außerdem sollen drei mit einem Grafikprogramm erzeugte Konzeptbilder der Arbeit ausgestellt werden.

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